Archive for the 'opinion' Category
Piraten auf Erfolgskurs

Die Piratenpartei nimmt fahrt auf und segelt derzeit auf Erfolgskurs. Insgesamt wurde die Stimmen bei den Landtagswahlen im Vergleich zur Europawahl 2009 verdoppelt und in mind. 2 Stadträten konnte sich ein Pirat einen Sitz sichern.
Das zeigt, dass die Themen der Piratenpartei relevant sind und entsprechendes Feedback in der Bevölkerung hervorrufen. Die Ignoranz der etablierten Parteien gegenüber diesen Themen als auch gegenüber der Piratenpartei zeigt, wie wenig Knwo-How, Erkenntnis und Verständnis in Bezug auf die Themen des Internets in diesen Parteien vorhanden ist. Macht man sich jetzt noch bewusst, dass diese Leute für die Gesetze verantwortlich sind, die im Netz gelten, dann ist Besorgnis die harmloseste Vokabel, die mir dazu einfällt.

Blinde im Internet

Gerade bei heise gelesen

De Maizière fragte sich in einem Interview mit der Rheinischen Post: “Kann das Internet völlig frei sein?” Der Kanzleramtsminister ist dabei offensichtlich der Ansicht, vorhandene gesetzliche Regelungen ließen sich im Internet gar nicht durchsetzen: “Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht?” Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauche man mittelfristig “Verkehrsregeln im Internet”: “Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen”, meinte de Maizière.

Das einzige was mir dazu einfällt ist:
Da diskutieren mal wieder Blinde über den Sonnenuntergang !

Ansonsten bleibt mir nur die Sprachlosigkeit über die Inkompetenz unserer Kaste der Politiker und die dringende Empfehlung Politiker bzw. Parteien zu wählen, die wissen wovon Sie reden.

Chrome OS – the network is the computer

Mit der Vorstellung von Chrome OS (Introducing the Google Chrome OS) treibt Google die Entwicklung konsequent ein Stück weiter Richtung Network Computing. Allerdings sind dabei schon einige andere gescheitert, allen voran Sun Microsystems die in den Neunzigern unter dem Motto “the network is the computer” Java, Applets, JavaOS und Netstations unter das gierige IT Volk brachten. Aus Java ist heute eine Entwicklungsumgebung für serverbasierte Webapplikationen geworden (also das Gegenteil der ursprünglichen Idee), Applets sind an damaligen Bandbreiten, Sicheheitsproblemem und vor allem an den Browsern gescheitert. Und JavaOS und Netstations haben es vermutlich nur in die Hochglanzbroschüren geschafft.
Änliches gilt für verschiedene Buzzword Technologien die auf Vernetzung gesetzt haben, wie ASPs, Grids etc, die durchaus ihre Berechtigung haben, sich aber nicht durchsetzen konnten.
Was ist dagen von Googles Strategie zu erwarten? Der Unterschied ist, Google kommt aus dem Netz und hat ein eigenes großes Angebot üblicher PC Software als Webapplikationen im Portfolio: Office Anwendungen, Termin und Todo-Verwaltung und einen zentralen Desktop. Darüber hinaus besitzt Google mit dem Browser Chrome auch noch die entschiedende Schnittstelle zu den Webapplikationen.
Was Google nicht selbst hat, bieten anderen an, wie z.B. Salesforce. D.h. die Voraussetzungen sind nicht schelcht, das Angebot ist da. Die entscheidende Frage wird sein, wollen die User das Angebot nutzen, gibt es gute Gründe nicht online arbeiten zu wollen ? Die gibt es. Aber auch hier hat Google bereits vorgesorgt. So kann man Google Text und Tabellen auch offline bearbeiten, eine Oline Verbindung ist nicht jederzeit notwendig.
Summa summarum: die Chance ist m.E. sehr hoch, dass Suns Motto “the network ist the computer” von Google zumindest in Ansätzen erfolgreich umgesetzt wird.

Radio Seelenlos

Seit geraumer Zeit fällt es mir schwer über einen längeren Zeitraum Radio zu hören. Nach einigen Minuten fange ich an den Sender zu wechseln und irgendwann ganz auszuschalten. Und das obwohl ich seit meiner Kindheit immer gerne Radio gehört hab. Miitlerweile ist mir auch klar geworden, woran das liegt: das Radio ist seelenlos geworden!
Die Moderatoren plappern sinnloses Zeug vor sich hin, die entsprechenden Manuskripte wurden von hirnlosen Textschreibern nach erfolgversprechenden Gesichtspunkten verfasst. Das gleiche gilt natürlich auch für die Musikauswahl . Die Software, die die Auswahl trifft ist vermutlich bei allen Sendern die gleiche …
Die Redaktionen sind zum Erfolg verdammt und daher ist der Moderator nur noch ein Erfüllungsgehilfe. Traurig aber wahr. Da gibt es übrigens auch keinen Unterschied zwischen öffentlich-rechtlich und privat. Fast überall werden auf die Zielgruppe zugeschnittene Musiktitel und Texte in den Äther gejagt und das Medium Radio verkommt zum selenlosen Allerweltsschrott.
Lustigerweise kann auch meine 3-jährige Tochter dieser Art von Radio nichts abgewinnen: Sie hört lieber einen Spartensender mit kritischen Reportagen und Diskussionen. Vermutlich weils authentisch ist und die Leute mit Herz und Seele dabei sind!

Praktisch

Aus verschiedenen Gründen haben wir uns für Visitenkarten aus Plastik entschieden. Nun sind die natürlich relativ teuer in der Herstellung und v.a. muss man i.d.R. große Mengen abnehemen. Jetzt gibt es zum Glück mittlerweile relativ günstige Kartendrucker für PVC Karten. Damit kann man sich dann die Karten on-demand drucken! Ein weitere Vorteil ist, dass man neue Mitarbeiter direkt mit Karten versorgen kann und wenn ein Umzug ansteht ist das auch kein Problem mehr.
Die Fargo Kartendrucker sind meiner Meinung nach von Preis/Leistung her am besten. Aber das muss sich jeder ein eignes Bild machen.
Abgesehen vom praktischen Nutzen kann man mit einem derartigen Drucker natürlich auch noch jede Menge anderer mehr oder weniger sinnvoller Dinge machen …

Keine Gebührenpflicht für Internet-PCs

Endlich mal wieder ein sinnvolles Urteil eines deutschen Gerichts zu internetrelevanten Themen:
Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden (AZ 5 K 243/08.WI(V) sind Internet-PCs sind automatisch von der Pflicht zu Rundfunkgebühren betroffen. Dies wird unter anderem damit begründet, dass der Gebührentatbestand für Internet-PCs nicht hinreichend konkretisiert ist. Ausserdem wird ein Internet-PC am Arbeitsplatz in der Regel nicht als Rundfunkempfänger genutzt: Er wird “nicht typischerweise zum Empfang von Sendungen des Hörfunks bereitgahalten, sondern in vielfacher Weise anderweitig genutzt” .
Respekt dem Verwaltungsgericht.

Wirtschaftskrise und Sparen

Aufgrund der Wirtschaftskrise wollen jetzt wieder alle sparen, sparen sparen. Und nachdem es wieder mal Herbst wird kommen wir mal wieder zum alljährlichen Wechselspiel der Kfz Versicherung. Für wechselwillige seinen folgende Portale empfohlen:

Hier kann man seine Versicherung optimieren und ggf. noch ein paar Euro sparen. Man muss da sicher nicht jedes Jahr mitmachen, aber alle 2, 3 Jahre lohnt sich das.

Building an IPSec/l2tp connection using KVpnc

There is a new article on setting up KVpnc for a ipsec/l2tp connection.
According to my experience this is the most easiest way to do this.

Article on KVpnc

Wirtschaftkrise

Der Präsident der EZB ruft Broker und Investmentbanker zur Besonnenheit auf !
Wenn er das vor einigen Monaten, vielleicht sogar noch vor ein paar Wochen gemacht hätte, wäre er ausgelacht worden man hätte die Helden des Kapitals verteidigt. Heute jedoch reiht sich jeder Verantwortliche und v.a. Politker in das Abnicker solcher Aussagen ein.
Aber ist die aktuelle Situation und die Reaktionen der Börsen nicht vielmehr eine Spiegelbild unseres Wirtschaftsystems, das sich nicht mehr auf die tatsächlichen Werte der Märkte und ihrer Teilnehmer setzt sondern auf Manipulation ? Die Märkte werden von mächtigen oder aber von entsprechend gewitzten Teilnehmern manipuliert, um durch geschicktes Handeln Gewinne abzuschöpfen. Nicht anders sind absolut haltlose Gerüchte, wie z.B: Meldungen zum Herzinfarkt von Steve Jobs zu interpretieren. Händler, die auf sinkende Kurse spekulieren könnten solche Gerüchte in die Welt setzten, um schnell ein Schnäppchen zu machen.
Das traurige daran ist, dass die Realität wirklich so einfach ist.

csnunami followup

Gerade noch wurde lamentiert, dass die CSU jetzt einen starken Mann mit Charisma braucht.
Heute wurde berichtet, dass der bayrische Ministerpräsident in spe Seehofer das Rauchergesetz überarbeiten und anpassen will. Das wachsweiche Stehaufmännchen macht seinem Namen alle Ehre und knickt beim Geschrei der Wirtshaus-Lobby gleich mal um. Von wegen Charisma, Opportunismus ist angesagt !
Na dann gut Nacht csu …