Archive for September, 2009
Internet Manifest

Das Internet Manifest erhält meine volle Unterstützung in der Hoffnung, dass langsam aber sicher alte Strukturen und Denkweisen in den Agenturen und in den geschäftsführenden Etagen ad acta gelegt werden.
Sicherlich sind New Economy und Web 2.0 totgetramplete Worthülsen, aber es ist nicht mehr zu leugnen, dass das Netz im Laufe der letzten 15 Jahre unsere Welt und damit auch unsere Gesellschaft bereits verändert hat und weiter verändern wird. Und das gilt auch für den Journalismus, der sich nicht mehr hinter alten Geschäftsmodellen und Bestandssicherung verbarrikadieren kann.
Hier die Schlagworte des Manifests:

1. Das Internet ist anders
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche
3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet
4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar
5. Das Internet ist der Sieg der Information
6. Das Internet verbessert den Journalismus
7. Das Netz verlangt Vernetzung
8. Links lohnen, Zitate zieren
9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs
10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit
11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell
13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht
14. Das Internet kennt viele Währungen
15. Was im Netz ist, bleibt im Netz
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität
17. Alle für alle

Nationen und ihre Raststätten

Auf dem Weg durch Österreich kam uns so in den Sinn, was eigentlich Ratstätten über die einzlnen Nationen so ausdrücken.
Die Österreicher haben es gern gemütlich, sogar auf der Autobahn, und genießen die Vorzüge ihrer Küche zu jeder Tages und Nachtzeit.
Die Italiener, wenig gemütlich, aber klasse Espesso, Cappuccino und ggf. Panninis: Avanti !!
Die Norweger dagen, am liebsten in der freien Natur: Kiosk mit Picknick und Barbecue.
In Frankreich stellt sich für einen Franzosen die Frage gar nicht: wenn du hier wirklich was essen willst, kannst du das schon machen, wir würden eher zu Monsieur Bocuse oder seinen tausenden von Nachahmern gehen.
Nicht weit weg davon die Deutschen, nüchtern, aufs wesentliche beschränkt mal eben eine Currywurst oder Bockwurst und hinterher einen Cappuccino mit Sahne. Schon mal genießen, aber ich habs doch jetzt eilig…